Am Samstag, 24.10.2026 beteiligte sich die Feuerwehr Wald mit dem TLF 3000 an einer groß angelegten Waldbrandübung bei Wörth a. d. Donau. Rund 400 Einsatzkräfte mit etwa 100 Einsatzfahrzeugen waren in das umfangreiche Übungsszenario eingebunden.
Angenommen wurde ein Waldbrand am Denkberg sowie im Gschwelltal, der infolge von Forstarbeiten entstanden war und sich aufgrund hoher Temperaturen, Wind und des schwer zugänglichen Geländes weiter auszubreiten drohte. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkräfte sowie die Brandbekämpfung und Löschwasserversorgung bei einem größeren Vegetationsbrand unter möglichst realitätsnahen Bedingungen zu erproben.
Unsere Aufgabe bestand im Löschwassertransport mit dem TLF 3000 im Pendelverkehr. Dazu wurde der Fahrzeugtank im nahegelegenen Hungersacker immer wieder mit Löschwasser befüllt. Anschließend transportierten wir das Wasser zu den verschiedenen Brandstellen im Wald und speisten dort Faltbehälter, die als Löschwasserreserve für die eingesetzten Kräfte dienten.
Neben zahlreichen Feuerwehren waren auch das Technische Hilfswerk (THW), das Bayerische Rote Kreuz (BRK), die Malteser sowie die Katastrophenschutzbehörde des Landkreises in die groß angelegte Übung eingebunden. Unterstützung aus der Luft kam durch einen Polizeihubschrauber aus Roth, der mit einem Löschwasser-Außenbehälter ebenfalls in die angenommene Brandbekämpfung eingebunden war.
Für uns dauerte die Übung rund sieben Stunden. Die umfangreiche Übung bot eine gute Gelegenheit, insbesondere den Löschwassertransport über längere Wegstrecken sowie die Zusammenarbeit zahlreicher Einheiten bei einer großflächigen Waldbrandlage praxisnah zu trainieren.

